Food Lexikon

Schon gewusst...
...dass Sie „Street Food“ nicht vom Boden essen müssen und „Grab & Go“ nichts unanständiges ist? Im internationalen Food Business haben sich in den letzen Jahren auf Basis der englischen Sprache viele neue Fachausdrücke gebildet. No panic, wenn Sie hier den Überblick verloren haben. In unserem Glossar stellen wir Ihnen schnell die wichtigsten Begriffe vor:

Glossar: Indien Food
Story 1: Geschichte des Wiener Schnitzels
Story 2:Die Geschichte des Schnitzels
Convenience Guide
TexMexologie
American Glossar
Die Hamburger-Story

Glossar: Indien Food

Bockshornklee
Bockshornkleesamen verleiht indischen Gerichten ein exotisches Aroma und ist ein wesentlicher Bestandteil von Curry. Die Samen bewirken nachweislich eine Senkung des Blutzuckers und des LDL-Cholesterins.

Bombay Duck:
Die Bombay Ente oder das bummalo ist, trotz seines Namens, ein Fisch. Es ist in den Wässern zwischen Mumbai (früher Bombay) und Kutch im arabischen Meer gebürtig. Die Zartheit des Fisches wird von Kennern der indischen cuisine hochgeschätzt. Frisch gefangen schmeckt der Fisch gebraten in einem Geschlagenen Eierteig am besten; in getrockneter Form wird ist der Fisch allgemein in Curry enthalten.

Curry:
aus der indischen Küche stammende Gewürzmischung in der 6 bis 15 tropische Gewürze enthalten sind. Die Palette reicht vom Pfeffer bis zum Ingwer und vom Koriander bis zur Muskatblüte. Immer dabei ist Kurkuma -Gelbwurz-, das dem Curry seine gelbe Farbe gibt. Wird für asiatische Gerichte, zu Reisgerichten, Fisch, Fleisch, Geflügel und verschiedenen Soßen verwendet.

Chutney
Ein Chutney ist eine würzige, häufig süß-saure, mitunter auch nur scharf-pikante Soße der indischen Küche. Die Soße hat eine musartige Konsistenz. In Indien werden viele Chutneys zu jeder Mahlzeit frisch zubereitet und geben den meist sehr scharfen Currys eine zusätzliche Geschmackskomponente. Ein Chutney besteht aus Gemüse oder Früchten. Chutneys passen gut zu kurz gebratenem Fleisch, Fisch, kaltem Braten und Käse

Dal Bati Churma:
Hülsenfrüchte fehlen in Indien bei kaum einer Mahlzeit. Linsen, Erbsen und Bohnen werden unter dem Oberbegriff dal zusammengefasst und meist geschält und halbiert angeboten. Dal steht aber auch für ein Gericht – dünnflüssige Eintöpfe aus Hülsenfrüchten.

Garam Masala:
In jeder indischen Region kennt man neue Rezepte für die traditionelle Gewürzmischung. Klassisch sind Gewürznelken, Zimt und grüner Kardamon sowie Lorbeerblätter gemischt, von Fall zu Fall ergänzt durch Kreuzkümmel, Koriandersamen, schwarzen Pfeffer, Muskatnuss und anderes mehr. Fertiges garam masala ist in den meisten Asia-Läden erhältlich.

Ghee:
Ghee (Butterschmalz) ist gekühlt sehr lange haltbar und lässt sich hoch erhitzen, ohne zu verbrennen. Geeignet zum kochen, braten, dünsten ( bewahrt die Vitamine!) und frittieren. Auch zum anrösten von Gewürzen und abschmecken von fertigen Gerichten wie z.B. Gemüse, Reis oder Getreide geeignet.

Gram Flour oder Besan:
Kichererbsenmehl wird in der indischen Küche z.B. für Onion Bhajis und Pakoras als Bindemittel verwendet. Es macht Frittiertes knusprig, ohne viel Fett zu absorbieren.

Jivitri:
Honiggelb ist die getrocknete Muskatblüte, die die Muskatnuss ummantelt. Ihr feines leicht süßliches Aroma macht sie als Würze interessanter als normale Muskatnuss.

Kadhai:
Die tiefe Gusseisenpfanne mit Henkeln an beiden Seiten ist am Boden wie ein chinesischer Wok gewölbt.

Kala Namak:
Im Gegensatz zu Meersalz handelt es sich hierbei um ein unterirdisch abgebautes, mineralisches Salz und wird auch als „Steinsalz“ oder „Schwarzes Salz“ bezeichnet. Es hat einen besonderen Geschmack und wird als Würze z.B. für Chutneys, Raitas und vielen anderen wohlschmeckenden indischen Gerichten hinzugefügt.

Kreuzkümmel, auch Kumin oder Cumin genannt, ist ein Gewürz, das aus getrockneten und gemahlenen Früchten eines asiatischen Doldenblütengewächses besteht. Die Bezeichnung „Kreuzkümmel“ leitet sich ab aus dem kreuzförmigen Blattstand der Pflanze und dem Kümmelsamen, der sehr einer getrockneten Frucht ähnelt. Häufig zu finden im Garam masala und im Currypulver.

Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und ist hauptsächlich in Ostindien, Südostasien und Australien vorzufinden und besitzt eine pikante, leicht bittere Schärfe mit identifizierbarem Eigengeschmack. Das Ingwergewächs Kurkuma ist das Gelbe vom Curry. Curry ist eine Gewürzmischung, welches die Inder als Masala bezeichnen. Es wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und fördert die Verdauung.

Mango Chutney stammt ursprünglich aus Indien (chatni = Würzmarmelade). Es handelt sich dabei um eine süß-saure würzige Sauce, die von der Konsistenz an ein Mus erinnert. Mango Chutney wird aus frischen Mangos wie eine Marmelade gekocht, enthält aber auch ganze Fruchtstücke und Gemüse. Viele Gewürze wie Pfeffer, Salz, Kurkuma, Curmin (Kreuzkümmel) und Koriander runden den Geschmack ab. In Indien reicht man Mango Chutney z.B. zu scharfen Currys. Es wird zu jeder Mahlzeit frisch zubereitet. Es gibt aber auch kalt zubereitetes Mango Chutney, bei dem die Zutaten nur püriert werden.

Okra:
Die grünen sechskantigen Langschoten sind kalorienarm und liefern reichlich Vitamin C und E.

Paneer:
Ein milder Frischkäse, den man leicht zubereiten kann: Paneer schmeckt sehr neutral und eignet sich für süße Speisen und auch pikantes wie z.B. Palak Paneer, ein Spinat mit Frischkäse.

Pappadums:
Die dünnen Fladen aus Linsenmehl gibt es fertig zu kaufen, mit neutralem Geschmack oder gewürzt mit Chilis, Kreuzkümmel oder Pfeffer. Allerdings müssen sie oftmals noch geröstet oder frittiert werden. Sie sind knusprig würzig mit Saucen und Chutneys zu essen.

Raita oder pachadi ist eine asiatische Südwürze, mit Joghurt verfeinert ( Dahi ) und als Dip oder Soße verwendet. Joghurt wird mit cilantro , Kreuzkümmel , Minze , Cayennepfeffer und anderen Kräutern und Gewürzen gemischt. Raita wird gekühlt serviert und fehlt auf keinem indischen Teller.

Tamarinde auch bekannt als „Dattel aus Indien“, sind 5-20cm lang, fingerdick, graubraun bis zimtfarben und ein wenig gekrümmt. Unter der brechbaren Schale befindet sich bräunlich bis schwarzrötliches Fruchtmark, das in dunkle, 10mm große Kerne eingebettet ist. In Asien gilt die hergestellte Tamarindenpaste als Speisezutat wie Zitronensaft bei uns in Europa.

Tandoori Masala: Wird mit Joghurt vermischt zum Marinieren von Fleisch oder Gemüse verwendet und ist auch der Geschmacksgeber bei einem der berühmtesten indischen Gerichte, dem Tandoori-Huhn. Tandoori Masala ist kalorienarm und verdauungsfördernd.

Tandoor, ist ein zylinderförmiger Lehmofen, der in der Punjab Region, in Nordindien und in Pakistan seinen Ursprung findet. Die Nahrung wird über einem heißen Holzkohlefeuer, das bis zu 480 Grad warm werden kann, zubereitet.

Das Tandoor ist eine sehr wichtige Befestigung in vielen indischen Gaststätten. Die Gerichte, die in einem Tandoor gekocht werden, bleiben schön saftig und der besondere, erdige Geschmack überträgt sich auf das Fleisch.

Moderne Tag-Tandoors benutzen Elektrizität oder Gas anstelle von der Holzkohle.

In Europa zu kaufen bei Funfood Haase GmbH, www.funfood.de


Story 1:

Geschichte des Wiener Schnitzels

An seiner Wiege standen die oströmischen Kaiser, an deren Tafel die besonders kostbaren Fleischstücke mit Blattgold überzogen serviert wurden. Eine Prunkgeste, die bald auch vom wohlhabenden Bürgertum übernommen wurde, nur hüllte man das zarte Fleisch nicht in teures Blattgold, sondern in eine goldfarbene Panade, die von findigen Köchen als Ersatz erfunden wurde.

Goldgelb
Auch heute noch ist die "goldgelbe" Farbe eines der wichtigsten Kriterien des Wiener Schnitzels, welches allerdings erst Mitte des 19. Jahrhunderts nach Wien kam, denn bis dahin war es als "cotoletto milanese" eine Mailänder Spezialität, die dort angeblich vom legendären Feldherrn Radetzky entdeckt, für delikat empfunden und in die Heimat importiert wurde. Bevor die goldgelb gebackene Gaumenfreude in Wien Fuß fassen konnte, wurde sie aber interessanterweise erst im österreichischen Weinviertel populär, wo sie als "goldenes Schnitzel" die bäuerliche Hochzeitsküche bereicherte. Erst nach 1900 scheint der Begriff "Wiener Schnitzel" in der Kochliteratur auf.

Story 2:

Die Geschichte des Schnitzels

Bis 1514 wurden Schnitzel mit echtem Gold „paniert“.
Die Vorläufer des panierten Schnitzels lassen sich bis in das neunte Jahrhundert n. Chr. zurückverfolgen. An der Tafel des oströmischen Kaisers Basileus in Byzanz wurden besonders wertvolle Fleischstücke mit Blattgold überzogen. Auf diese Weise reichte man dem Kaiser zur Ehrerbietung „goldenes Fleisch“. Später übernahmen Adelige und Reiche diese Prunkgeste, bis sie schließlich 1514 verboten wurde. Weil Gold jedoch schon immer teuer und begehrt war, haben findige Bürger das Blattgold durch eine goldgelbe Hülle aus Semmelbröseln ersetzt.

Die Araber brachten das Schnitzel nach Italien.
Dieser Brauch verbreitete sich schnell durch byzantische Juden, arabischen Händlern und anderen Kulturträgern nach Nordafrika, Südeuropa und langsam weiter bis in den Norden. Besonders im reichen Mailand zeugte diese Art der Speisenzubereitung vom hohen Ansehen der Gastgeber.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diese Mailänder Spezialität, das „Cotoletta Milanese“ nach Wien gebracht, angeblich vom legendären Feldherrn und Feinschmecker Radetzky. Dort avancierte es schnell zum festen Bestandteil der bäuerlichen Hochzeitsküche. Interessanterweise wurde das panierte Schnitzel in Österreich zunächst als Zwischenmahlzeit und als Mitternachtsspeise populär. Erst nach 1900 tauchte der Begriff „Wiener Schnitzel“ erstmals in der Kochliteratur auf.

Vom slowakischen Militär stammt die Methode, das Schnitzel schön dünn auseinander zu klopfen. Weil Fleisch dort Mangelware war, wurde es möglichst breit und dünn geklopft, damit jeder Soldat wenigstens ein Stückchen abbekommen sollte.

Was macht die Zitrone auf dem Schnitzel?
Auch die Sitte, einen Zitronenschnitz auf das Schnitzel zu legen, stammt aus dieser entbehrungsreichen Zeit. Da man damals noch keine Kühlschränke kannte, half die Zitrone, den Geschmack von ranzigem Fett und leicht verdorbenem Fleisch zu überdecken. Später blieb dieser Brauch erhalten, weil der frische Zitronensaft das Backfett bekömmlicher und leichter verdaulich macht – und weil es gut schmeckt.



Convenience Guide

„Basics“:
Alles, was man als „Träger-Material“ zum Füllen oder Belegen von Trendmahlzeiten, Snacks oder Handheld-Food braucht – also Tortillas, Pita Taschen, Flatbread, Ciabatta, Pizza, Baguettes etc.

"Convenience Food":
Industriell vorgefertigte Lebensmittel, die die Arbeit in der Küche erleichtern.

„Eat on the move“:
Essen, was man unterwegs im Vorübergehen direkt auf der Straße verzehrt. Das können Sandwiches sein, Currywurst, Pommes, Pizza-Ecken, Finger Food etc.

"Ethno Food":
Gerichte aus unterschiedlichen, ethnischen Landesküchen wie z.B. Asien oder Mexiko mit einem gewissen Ureinwohner-Flair.

"Fast Food":
Zubereitung, Service und Verzehr vollziehen sich fast gleichzeitig, letzteres oft im Stehen oder Gehen.

"Finger Food":
Ein ständig wachsender Trend, der sich durch alle ethnischen Richtungen zieht - ob spanische Tapas, amerikanische Appetizer oder asiatische Dim Sum. Die kleinen Snacks zeichnen sich dadurch aus, dass sie lässig in 2-3 Happen mit den Fingern gegessen werden können.

„Food to go“:
Jede Art von fertig zubereitetem Essen – ganze Menüs oder Menü-Komponenten, aber auch Snacks und Salate – zum Mitnehmen für zu Hause oder das Büro. Anbieter sind: Restaurants, Bäckereien, Fleischereien, Imbisse etc.

"Functional Food":
Lebensmittel mit wirksamen Inhaltsstoffen, z.B. Vitamine, die einen gesundheitlichen Zusatznutzungen versprechen.

"Fun Food" und "Fancy Food":
Wenn der Koch oder Food-Designer bei der Herstellung von Lebensmitteln seiner Kreativität freien Lauf lässt.

"Fusion Food":
(frz. cuisine éclectiquu): Die fernöstliche, mediterrane, mexikanische oder französische Küche  werden mit Hilfe traditioneller Zubereitungsmethoden untereinander vermischt.
 
„Grab & go“:
Zugreifen und mitnehmen heißt hier das Konzept. In Sandwich-Shops ohne Sitz- und Verzehrgelegenheiten greift man in Selbstbedienung fertig vorbereitete Gerichte, Salate, Sandwiches oder Desserts und nimmt sie zum Kalt- oder Warmverzehr mit nach Hause oder ins Büro.

"Hand Held-Food":
Überbegriff für alle Basics und Toppings, aus denen leckere Hand Held Snacks hergestellt werden können.

„Hand Held Snack“:
Gattungsbegriff für jegliche Art von Zwischendurchverpflegung, die man auf der Hand ganz ohne Besteck verzehren kann, z.B. Pizza-Ecken, Wraps, Pita-Taschen etc.

"Instincto Food":
Unverarbeitete Lebensmittel, die nach Geruch beurteilt und instinktiv nach körperlichen Bedürfnissen ausgewählt werden.

"Junk Food":
Fettes, süßes Essen, ohne Nährwert.

"Nonfood":
Alles außerhalb des Essbaren. Im GV-Bereich z.B. Geschirr, Putzmittel etc.

"Novel Food":
"Neuartige Lebensmittel", die Rohstoffe enthalten, die entweder bisher in unserer Ernährung nicht bekannt waren oder nicht auf konventionelle Weise hergestellt werden.

"Slow Food":
Produzenten und Restaurants, die sich als Gegenbewegung zum Fast Food in einem europäischen Verband vereinigt haben.

„Spread“:
Brot- oder Sandwichaufstrich bestehend aus mehreren miteinander gemischten Komponenten. Im Gegensatz zu Butter oder Margarine hat ein Spread einen intensiven Eigengeschmack und ist meist etwas stückig. Lässt sich ganz einfach selbst herstellen. Zum Beispiel Mango Dip mit Joghurt vermischt. Hervorragend geeignet, um ethnische Geschmackswelten zu transportieren.

„Street Food“:
Modernes Trendwort für eine kleine, meist warme Mahlzeit, die man an Imbiss-Kiosken kauft und dann auf der Straße oder in der Mittagspause draußen, z.B. auf der Parkbank verzehrt. Es handelt sich um ein kleines „All-in-one-Menü“, serviert in einem praktischen Transportbehälter. Derzeit voll angesagt sind asiatische Nudelmahlzeiten.

„Toppings“:
Sie sind das kreative „Innenleben“ oder das „Obendrauf“ für die Basic-Produkte wie Pitataschen, Wraps, Pizza & Co. Köstliche Beispiele von SALOMON® sind die Chicken-, Beef-, vegetarischen und Saucen-Toppings aus dem SALOMON® Creativ System für Hand Held Snacks.

„Quick Casual Dining (in der Szene auch als Fast Casual Dining bekannt)“:
Die „Premium-Ausgabe der schnellen System-Gastronomie, sie sich aus dem etablierten Erfolgskonzepten der „Quick Service Restaurants“ (Burger King, Mc Donalds etc) und den „Casual Dining Restaurants“ (Applebee´s, Chilis, Olive Garden etc) entwickelt hat. Beim Quick Casual Dining bestellt man am Counter seine Mahlzeit, die – nachdem sie für den Gast frisch zubereitet wird – von ihn dort auch abgeholt und dann in einem ansprechenden Restaurant-Ambiente vor Ort verzehrt wird. Bekanntestes Beispiel ist die amerikanische Kette „Panera Bread“.


TexMexologie

Avocado:
Pürree wird für Guacamole-Dips verwandt. Läuft leicht an - mit Lime und Avocado-Öl kann dies verhindert werden.

Blue Corn/Blue Corn Tortillas:
Tortillas aus blaufarbenem Mais (Naturfarbe!). Besonders schmackhafte und teure Maissorte - gilt in den USA als chic.

Burrito:
Gefüllte Weizentortilla, gedämpft. Füllung: Fleisch/Geflügel, Gemüse, Salat.

Chili:
Name für ein Gericht mit Bohnen, Rind- oder Hackfleisch, Chiligewürz, ein Klassiker.

Chimichanga:
ähnlich Burrito, großer Weizenfladen gefüllt mit Fleisch/Geflügel, Gemüse, Salat, frittiert.

Cilantro, Frischer Koriander:
wichtiges Gewürz der Southern Kitchen.

Corn Tortilla:
Aus Mais oder Maismehl gebackener Fladen. Durchmesser bis max. 15 cm. Für Tacos, Tostadas, Enchiladas, Nachos.

Empanada:
Frittierte Teigtaschen der Südamerikanischen Küche (Argentinien/Kolumbien). Oft fälschlicherweise der TexMex-Küche zugeordnet.

Enchilada:
Gericht aus Maistortillas, mariniert, gefüllt, gerollt und mit Käse überbacken.

Fajita:
Populäres Gericht der TexMex-Küche: Fleisch, in Streifen geschnitten, geschmort oder gebraten, gewürzt, auf heißer Pfanne serviert, mit Beilagen zum Füllen einer ca. 15 cm Weizentortilla.

Flauta:
Tortilla gefüllt, stramm gerollt, dann frittiert.

Flour Tortilla:
Aus Weizenmehl gebackene Fladen, Größen ca. 15 cm (Fajitas) oder 25-30 cm (Burrito, Chimichanga).

Guacamole:
Zubereitung aus Avocado-Pürree.

Jalapenos:
Mexikanische Chilischoten, 5-8 cm lang, mittelscharf, gebräuchlichste Chili in den USA für mexikanische Gerichte.

Lime:
Zitronenähnliche Zitrusfrucht, sehr aromareich.

Nacho:
Tortilla-Chips, aus Maistortilla geschnitten. Frittierte Nachoviertel werden für Gerichte benutzt, Sechstel als Knabbersnack.

Quesadilla:
Maistortilla gefüllt mit Käse und frittiert.

Refried Beans:
Zubereitung aus Pinto-Bohnen: aufgekocht, mit Schmalz oder Pflanzenfett angereichert und püriert, wird beim Essen mit anderen Zutaten gemischt.

Salsa:
Wörtlich: Sauce. In der TexMex-Küche attraktiv gewürzte, gemüseorientierte Saucen. Klassiker: rote Salsa (auch Salsa Cruda) auf Tomatenbasis, grüne Salsa auf Tomatillobasis. Wichtige Zutat: frischer Koriander.

Taco:
Weich gedämpfte oder kross gebackene/frittierte Maistortillas (V-förmig frittiert), gefüllt mit Huhn oder Hackfleisch und Gemüse/Salsa plus Salat, mexikanischer Fast-Food-Klassiker!

Taco Beef:
Hackfleisch, fertig gegart, gewürzt, streufähig. Für Taco-Shell-Füllungen und als Auflage für überbackene Nacho-Teller.

Tapa:
In Mexiko: weiche Tortilla, gefüllt, gefaltet und leicht gebacken, ähnlich Chimichanga.

Tomatillos:
Hellgrüne bis gelbliche Gemüseart der Stachelbeer-Familie. Botanisch nicht zu verwechseln mit Tomaten, aber ähnlich zu verarbeiten. Gebräuchlich für grüne Salsa. In Deutschland schwer zu erhalten. Tomatillos in Dosen sind nicht empfehlenswert.

Tortilla:
Wörtlich: kleine Torte. Das mexikanische Brot. Dünner, flacher Fladen aus Mais- oder Weizenmehl , in der TexMex-Küche der Teller, der Umschlag, die Umhüllung für viele Gerichte.

Tostada:
Flach frittierte Maistortillas (in speziellen Korbhalterungen) als Grundlage/Unterlage für Gerichte.  


American Glossar

Appetizer:
Vorspeisen und kleine Gerichte, werden meist als Finger-Food gereicht.

Baging Scoop:
Portionier-Schaufel für Pommes Frites-Beutel zur genauen Portionen-Kontrolle.

Beer On Tap:
Bier vom Fass.

Broiler:
dient zum Überbacken und Grillen (Burger).

Club Steak:
Filetsteak.

Cole Slaw:
Krautsalat, wird fast überall mit Burgern und Pommes Frites serviert.

Diner:
Restaurant im Stil der 50er Jahre, mit viel Chrom und Neon und einer langen Theke, hinter der das Essen zubereitet wird.

Event:
Ereignis oder besondere Veranstaltung, oft als Attraktion in der Themen-Gastronomie genutzt.

Free Refill:
Kostenloses Nachschenken, üblich oft bei einer Tasse Kaffee.

Griddle:
große Bratplatte, Herzstück der US-Küche. Bietet eine gleichmäßige Temperatur und ist leicht sauberzuhalten.

Mashed Potatoes:
Kartoffelpüree.

Moviebar:
Restaurant oder Kneipe rund ums Kino mit aufwendiger Ausstattung und besonderen Attraktionen wie Open-Air Kino oder Stargästen.

Nightcap:
"Schlummertrunk" oder letzte Bestellung.

Onion Bloomer:
Gerät zum Schneiden von großen Gemüsezwiebeln zu einer "Zwiebelblume".

Oz:
Handelsgewicht 1 ounce=28,35 g.

Pitcher:
Offener Glaskrug für Getränke, meist Bier, die mit Gläsern am Tisch serviert werden.

Service:
Dienstleistung. In den USA definiert mit Begriffen wie aufgeschlossen, hilfsbereit und freundlich.

Sirloin Steak:
Lendensteak.

Sideorders:
Einzelne Beilagen.

Sportsbar:
Restaurant oder Kneipe mit vielen TV-Geräten und Dekoration rund um den Sport.

Steamer:
Dampfgarer für die Systemküche.

Toppings:
Saucen wie zum Beispiel Sauerrahm auf Folienkartoffeln.


Die Hamburger-Story

Wie alles begann...

Wie der Hamburger die Welt eroberte... und bei SALOMON® Furore machte

Er hat schon 100 Jahre auf dem sesamgekörnten Buckel, gilt aber immer noch als „Bestseller“ und darüber hinaus als wahrer Verwandlungskünstler: der Hamburger. Er präsentiert sich immer wieder neu und abwechslungsreich und passt sich gekonnt dem aktuellen Lifestyle an. So findet man heute auch eine große Auswahl an Chicken Burgern oder vegetarischen Varianten als Abwandlung des „Klassikers“.

Doch wann begann eigentlich das Hamburger-Fieber, das die ganze Welt in seinen Bann zog? Offiziell vorgestellt wurde der „Ur-Hamburger“ lt. Archiv 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis – genau vor 100 Jahren. In kürzester Zeit wurde der damals als „Fleischklops zwischen zwei Brötchenhälften“ bezeichnete Burger zum Kult und jeder Anbieter entwickelte seine Special-Rezeptur und Verkaufs-Strategie.

Bei SALOMON® lief 1980 der erste HITBurger Hamburger vom Band. Gleich zum Start entwickelte sich die Partnerschaft mit BURGER KING. Wenige Jahre später folgte der HITBurger Classic nach US-Vorbild: ungewürzt, saftig und mit sehr grober Körnung. Unter dem Motto „Think Big“ sorgte der HITBurger Classic für „American Feeling“ in deutschen Dinern und Imbissen. 

Ein weiterer Meilenstein in SALOMONS ganz eigener Burger-Story wurde 1984 gelegt. SALOMON® wurde exclusiver Lieferant des Whopper von BURGER KING und bedient seit 2001 auch weitere europäische Länder mit dem bedeutensten Markenprodukt des Unternehmens.

Im Jahr 2000 entwickelt SALOMON® den ultimativen Giant Burger und macht mit dieser Innovation das Unmögliche möglich – der Giant ist der größte industriell hergestellten Burger der Welt mit bis zu 339g. Auch Sonderformen sorgen für Aufsehen, wie z.B. der I Love You Burger in Herzform. Hier konnte Hatting als starker Partner für die passenden Buns gewonnen werden.

Happy Birthday Hamburger! Salomon zelebriert dass 100-jährige Jubiläum das ganze Jahr lang mit spannenden Aktionen rund um den Hamburger. Los geht es mit der neuen GIANT Aktion.

Zum Hamburger Festival 2004 hat SALOMON® für Sie die einzigartige Erfolgsstory des Hamburger zusammengestellt – viel Spaß:

Daten & Fakten


1834

Das New Yorker Restaurant „Delminico“ warb erstmals mit einem Hamburger-Steak – damals noch ohne Brötchen – um die Gunst deutscher Seeleute und Einwanderer.

1885
Auf einem Jahrmarkt im Städtchen Seymour soll ein flachgeklopfter Hamburger als Snack verkauft worden sein

Um 1900
Der Hamburger und das Hamburger-Steak sind in der „besseren Gesellschaft“ unbeliebt, weil beides als Nahrungsmittel des gemeinen Volkes gilt

1904
Erster Ruhm auf der Weltausstellung in St. Louis. Fletcher Davis stellt ein Hacksteak mit Senf und Zwiebeln vor, das sogar von der New York Tribune gelobt wurde.

1916
Der amerikanische Koch Walter Anderson packt den Hamburger zwischen zwei Brötchenhälften und verkauft ihn aus einem Verkaufsstand mit offener Theke, dem „White Castle“. In den 20er und 30er Jahren folgen noch Dutzende solcher Vehikel. Anderson macht den Hamburger populär.

1948
Entgültiger Durchbruch und ein fester Platz in der amerikanischen Esskultur. Die Gebrüder Richard und Maurice McDonald eröffnen in San Bernardino die erste "Drive-in Hamburger Bar".

1954
Jim McLamore und David Edgerton gründen BURGER KING in Miami, Florida

1955
Die Brüder McDonald verkaufen an Ray Krok, der auch die weltweiten Vermarktungsrechte erwirbt. Noch im gleichen Jahr eröffnet er das erste eigene McDonald´s.

1957
BURGER KING führt den „Whopper“ im Markt ein, das bedeutenste Markenprodukt des Unternehmens.

1961
Mc Donalds ruft die Hamburger Universität ins Leben. Der Chicagoer Ausbildungsbetrieb hat bis heute viele Hundert McDonalds-Manager ausgebildet.

1965
McDonalds wagt den Börsengang

1968
Jim Delligatti, McDonalds Franchisenehmer, erfindet den Big Mac. Der wir fortan zum wichtigsten Produkt der Kette.

1969
Branchen-Neuling Wendy´s eröffnet in Columbus, Ohio, seine erste Filiale

1971
McDonalds eröffnet am 4. Dezember 1971 sein erstes Restaurant in Deutschland in München, Martin-Luther-Straße.

1975
BURGER KINGS erste Europa-Niederlassung in Madrid

1986
Wendy´s etabliert den Big Classic

1989
Zehn BURGER KING Akademien starten in den USA ihren Lehrbetrieb, vier Jahre später auch eine in London

1996
Der Hamburger-Verzehr pro Jahr überspringt in den USA erstmals die Fünf-Milliarden-Stück-Grenze.

2002
Mc Donalds hat über 30.000 Betriebe in 121 Ländern

2003
BURGER KING International eröffnet sein 3000 Restaurant in Europa. Der „Jubiläumsbetrieb“ befindet sich in Hamburg-Moorflet. Weltweit hat BURGER KING 11.350 Restaurants, davon 400 in Deutschland.

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